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Spielberichte Saison 2009 (Druckversion PDF)
Interclub
Wie bereits früher erwähnt gab es Licht und Schatten. Der glückliche Aufstieg der Jungsenioren II, das Abschiedsgeschenk von Erich Kalchofner an den neuen captain Urs Guldimann und der sehr unglückliche Abstieg der Herren. Ein „guldiger“ IC steht uns allemal bevor, neue captin bei den Jungseniorinnen ist Janet Guldimann. Momentan offen ist, ob die notwendige Spielerzahl bei den Senioren und den Seniorinnen zustande kommt.
Mixed-Plausch
Die Begeisterung am Mixed-spielen, die Annemarie Stern und Walter Christen beim Plausch vermitteln, hat einige Paare ermuntert, sich zusätzlich aber innerhalb des normalen Reservationssystems zu verabreden. Sehr schön !
Seniorentennis
Otto Ludwig koordinierte wie eh und je mit Um- und Weitsicht den Klassiker des organisierten Spielens, der zwar mal wetterbedingt nur wenig Teilnehmer hat, aber wie Phönix aus der Asche wieder aufersteht.
Clubturnier
Am letzten Augustwochenende wurden bei blendendem aber nicht blatterndem Endsommerwetter unter der Regie von Erich Kalchofner und Urs Guldimann die Halbfinalund die Finalspiele ausgetragen. Nach den in der Woche zuvor anberaumten Gruppenspiele ging es für die Sieger nun im k.o-System weiter. Es war kein „Blatter-tag“, denn beide unterlagen im Endspiel. Charlotte musste sich nach glücklich gewonnenem ersten Satz der Routine von Isabelle Kalchofner beugen. Roger wehrte sich tapfer gegen den jugendlichen Ansturm von Jonas Bütler, als dann seine
furchtbaren Stopbälle aber unpräzise wurden, konnte er sich nicht mehr aus der Defensive befreien.
Die Zuschauer und die am Clubfest so aktiven Damen erinnerten an Udo Lindenberg, „ wo sind sie geblieben“. Mit den Jungseniorinnen mass sich lediglich Jane d‘Alessandro, die mit dem Gruppensieg und der knappen Niederlage gegen Charlotte Blatter unter Beweis stellte, dass sie zu ihrer früheren Interclubstärke zurückfindet. Die Finalistinnen konnte sich auf Anhieb mit dem Brauch von „ännet am Rhii“ anfreunden, ein Cüpli offeriert zu bekommen nach dem Match. Für die Doppeltuniere fand sich bedauerlicherweise niemand, der diesen Anlass organisiert hätte.
Beaumont
Am Beaumont-cup nahmen 17 Clubs teil, für den TCK hatten sich elf Paare angemeldet. Mit 2 Punkten und Rang 11 platzierten wir uns in der Mitte, aber sage und schreibe vor Dählhölzli und knapp hinter Wohlensee. Dies verdanken wir dem Mixed Natalie Lüthi / Christoph Bussard und dem Jungsenioren-doppel Roger Blatter / Christoph Bussard.
„Internationales“ Könizer-Mixed-Turnier
Ein neuschweizer Spassvögeli (ein ausgewachsener ....) hatte das Motto ausgegeben, „vom Wiesental bis Arizona spielt man mixed beim TCK“. Leider fehlten dazwischen zwar einige Teilnehmer, Schopfheim und Fountain Hills waren aber vertreten. Insgesamt hatten sich mehr Paare als letztes Jahr angemeldet! Auch der Startregen konnte die Organisatoren Janet und Urs Guldimann nicht aus dem Konzept bringen, allenfalls der Zeitplan wurde etwas gedehnt, da sie selbst lange brauchten, bis sie den Halbfinal verloren hatten. Im Gegensatz zum Clubturnier, wo es nicht blatterte, burtscherte es hier. Tinu stand seiner Lebenspartnerin Cèline gegenüber und verlor als gentleman dieses „Netzgeflüster“, allerdings erst im tiebreak des 3.Satzes. Da beide R5 klassifiziert sind, durften sie nicht zusammen antreten. Es war ein schöner und spannender Tennistag, leider nicht ganz verletzungsfrei, an dem sich die Jugend in den Halbfinals durchsetzte mit vielen Lob- und Stopbällen aber auch packenden Netzduellen. Am Trostturnier nahmen erfreulich viele Erstrundenverlierer teil, so dass auch diese Endspiele spannendes Tennis boten. Im Halbfinal des Haupttableau spielten:
Deborah Zaugg/Martin Burtscher - Nicole Leuenberger/Daniel Oetterli
Celine Houriet/Diamantino Lopez - Janet Guldimann/Urs Guldimann
und im Trostturnier
Claudia Wildboz/Christoph Bigler - Eveline Kaiser/Orlando Fiora
Marliese Matti/Beat Wüthrich - Isabelle Kalchofner/ Hugo Freudiger.
Im Endspiel trafen die beiden Erstgenannten aufeinander, Beat Wüthrich musste leider wegen einer Zerrung aufgeben.
Ich danke allen, die zum Gelingen dieser Aktivitäten beigetragen haben, wie Roger Derungs, der die Tenniswand wieder spielbar machte und Peter Brönnimann, der eine defekte Zählvorrichtung reparierte. Die Tenniswand wird genutzt, meist von Jugendlichen aber auch hin und wieder von älteren Spielern. Das gibt den Anreiz, sie nächstes Jahr möglichst ohne Kosten wieder bespielbar zu machen. Das Ende der Saison ist der Anfang der Saison, ab Mitte November werde ich diejenigen Lizenzen abbestellen, die mir gemeldet wurden. Neubestellungen sind jederzeit möglich, zählen aber noch für die laufende Saison.
Noch ein Wort zu mir. Ich habe zugesagt, maximal vier Jahre tätig zu sein und werde dies auch einhalten. Die Saison 2010 ist die letzte, wenn sich vorher jemand bereit findet, Spielberichte Saison 2009 meine Tätigkeiten zu übernehmen, würde ich mich freuen, wenn nicht, dann muss in einem Jahr jemand gefunden werden, wenn der Spielbetrieb im bisherigen Umfang aufrecht erhalten werden soll.
Ingo Strauss
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